Aufbau der Einkaufsabteilung für ein mittelständisches Bauunternehmen
Viele Unternehmer kennen das – der eigene Betrieb ist in den letzten Jahren, manchmal Jahrzehnten, immer weitergewachsen, neue Kolleginnen und Kollegen kamen hinzu. Jeder organisiert sich in seinem Aufgabenfeld, bestellt Waren oder Dienstleistungen selbst.
So auch hier: ein Brandenburger Bauunternehmen hat sich von einem kleinen Handwerksbetrieb in 1990 zu einem spezialisierten Baubetrieb mit mittlerweile rund 20 Millionen Euro Umsatz pro Jahr und über 100 Mitarbeitern entwickelt. Man arbeitet mit einer Vielzahl von Lieferanten und Dienstleistern zusammen, aufgrund der Tagesabläufe häufig „auf Zuruf“ einzelner Mitarbeiter.
Das Management hat erkannt, dass dieser Geschäftsbereich optimiert werden kann. Wir wurden beauftragt, die Prozesse des „Einkaufs“ zu erfassen und neu zu strukturieren. Ziel ist es, dass kurzfristig und nach einer Einarbeitung durch uns ein Mitarbeiter des Unternehmens den Einkauf anschließend zentral übernehmen kann.
Zu Beginn stand eine umfangreiche Bestandsaufnahme an: Welche Lieferanten, Konditionen, Liefer-, Zahlungs- und Skontobedingungen gibt es im Unternehmen und wie wird eingekauft?
Im zweiten Schritt geht es nun darum, die Streuung der Lieferanten zu reduzieren und sie zu bündeln, wenn es sinnvoll ist. Genau hier können große Potentiale gehoben werden. Häufig lassen sich so nicht nur bessere Gesamtpakete verhandeln, auch der administrative Aufwand für die Mitarbeiter und auch die Lieferanten sinkt erheblich.
